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Mittwoch, 5. Mai 2010

Hans Unstern

Jetzt ist "Kratz Dich Raus" da und ich bin platt. Seltsam und eigenwilig, fordernd und aufmerksamkeitsheischend, wärmend und einlullend, direkt und konkret, blumig und verstellend, verstörend und ungelenk, brummig und sonor...aber vor allem eins: unglaublich gut! Das Coverbild zeigt schon sehr gut, was für ein Kauz da mit seltsam quengelig, fast kindlicher Stimme von und über das Fühlen an sich singt. Er steigt mit uns tief unter die Elbe, wandert in einem Zeitlupenstakkato durch die Boulevards von Paris nur um schlußendlich einen Coversong zu präsentieren, der eigentlich keiner ist. Eine Anleitung für's Mondgesicht gibt es obendrein und musikalisch geht bisweilen so die Post ab, dass nicht nur schneidend sarkastische Saxophonklänge und seltsam hereinbrechende Gitarrenakkorde die unruhig dahingleitende Gesamtstimmung immer wieder aufrütteln. Ein sonderbares, aber immer fesselndes Album, dass mich sicherlich noch das ein oder andere Mal auf meinem Weg durch das Jahr begleiten wird.

Sonntag, 25. April 2010

Gisbert Zu Knyphausen

...neben "Paris" von Hans Unstern der meiner Meinung nach beste deutschsprachige Song in diesem Jahr, allerdings ist die gesamte neue Platte "Hurra!Hurra!So Nicht" auch nicht zu verachten, aber "Kräne" schlägt sie alle:


Sonntag, 28. März 2010

Hans Unstern

lange hat mich kein Song mehr so auf das zweite Ohr gekriegt. Vor ziemlich genau einer Woche hatte ich im vorzüglichen Platte Drei-Blog über den kauzigen Musiker gelesen und auch kurz den dort angesprochenen Song "Paris" angehört. Ein erster Eindruck war "ganz gut"....
...und jetzt hat er mich nebst zughörigen youtube-Video vollends im Genick gepackt und ich freue mich unbändig aufs am 16.4.2010 erscheinende Album "Kratz Dich Raus"