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Dienstag, 17. Mai 2011

Aufgemerkt: The Indelicates



Schneller als gedacht...

Da ist "Songs For Swinging Lovers" kein halbes Jahr alt, da schießen Simon Clayton und Julia Clark Loves alias The Indelicates wieder mit harten Geschützen. Deren zynischer Indiepop treibt mit dem Konzeptalbum "David Koresh Superstar" andere Knospen, zumindest wenn man dem Vorboten "Something's Goin' Down In Waco" Glauben schenken mag. Die zornige Stimme Claytons und das süßliche Gesäusel Clark Loves' bärbeißen sich fabelhaft durch Kettenrasseln und stakkatohafte Bluessynkopen. Wenn die schneidende Violine voller Sarkasmus den manischen Sektenführer umgarnt, schleicht sich eine ganze Band auf die Bühne und wetteifert mit den wohlfeilen Stimmen bis aufs Blut.

Donnerstag, 8. April 2010

The Indelicates

Sie sind wieder da! ...und keiner merkt's, schade...
Vor zwei Jahren gab's das "American Demo" ein wundervolles, eingängiges Pop-Album mit sonnigen, witzigen, kauzigen, lustigen, erfrischenden, zornigen, unterhaltsamen, zynischen und klugen Liedern über Gott und die Welt und vielleicht auch über sich selbst. Simon Clayton und Julia Clark-Lowes haben ihren lupenreinen, sehr britischen Pop in bester Black Box Recorder-Manier wieder hervorgezaubert und überraschen ab dem 12.4.10 mit ihrem Nachfolger "Songs For Swinging Lovers", als Appetithappen gibt's das locker swing-steppende "Sympathy For The Devil", als Erinner-Mich das witzig-nervöse "Sixteen"